Zitate von Dietrich Bonhoeffer (32 zitate)
![]() | „Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, / des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, / so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern / aus Deiner guten und geliebten Hand.“ ―Dietrich Bonhoeffer Quelle: Aus dem Gedicht Von guten Mächten, geschrieben Ende 1944 im Kellergefängnis Prinz-Albrecht-Strasse in Berlin, DBW 8 (WE), S. 607f. |
![]() | „Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht.“ ―Dietrich Bonhoeffer Quelle: - Brief an Karl und Paula Bonhoeffer, 13. September 1943, DBW 8 (WE), S. 157f. |
![]() | „Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte - seien es theologische oder fromme Worte - sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und d.h. eben die Zeit der Religion überhaupt.“ ―Dietrich Bonhoeffer Quelle: Brief an Eberhard Bethge vom 30. April 1944, DBW 8, S. 402 f. |
![]() | „Das Reden von den menschlichen Grenzen ist mir überhaupt fragwürdig geworden, es scheint mir immer, wir wollten dadurch nur ängstlich Raum aussparen für Gott;.“ ―Dietrich Bonhoeffer Quelle: Brief an Eberhard Bethge vom 30. April 1944, in: Widerstand und Ergebung (hg. von Eberhard Bethge), 10. Aufl., Gütersloh 1978, S. 135. |

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Dietrich Bonhoeffer
* 4. Februar 1906
† 9. April 1945 (39 Jahre alt)
Biografie: Dietrich Bonhoeffer war ein lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt.
Zitat des Tages
„Priester sind immer und überall die Feinde der Freiheit gewesen.“