Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach



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Zwei Ungläubige betraten eine Kirche, in der eben das Meßopfer abgehalten und zur Wandlung geläutet wurde. Der eine blieb aufrecht stehen, der andere kniete mit den Betenden nieder. Wie konntest du knien? fragte ihn beim Fortgehen sein Gefährte, du glaubst ja nicht. - Ich beugte mich vor dem Glauben der anderen, erhielt er zur Antwort. (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Marie von Ebner-Eschenbach
Quelle:
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 21

Marie von Ebner-Eschenbach
Marie von Ebner-Eschenbach

* 13. September 1830

12. März 1916 (85 Jahre alt)

Biografie: Marie Freifrau Ebner von Eschenbach war eine österreichische Schriftstellerin und gilt mit ihren psychologischen Erzählungen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts.

Zitat des Tages

So wie Gott in Mann und Frau das Verlangen gepflanzt hat, auf daß die Welt erhalten bliebe durch ihre Vereinigung, so hat Er auch jedem Teil der Welt das Verlangen nach einem anderen Teil dieser Welt eingesetzt.
Rumi

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