Verstand - Zitate und Aphorismen (1.000+)
![]() | „Wer, wenn er zwanzig Jahr nun alt, / Hat noch nicht schöne Leibsgestalt, / Und keine Stärke, wenn er dreyssig, / Wenn vierzig, kein Hirn noch Verstand, / Und fünfzigjährig, nicht ist fleissig, / Noch reich an Geld, Gut oder Land; / Der wird sehr schwerlich hier auf Erden / Schön, stark, weis', oder häbig werden.“ ―Georg Rodolf Weckherlin Quelle: Alters Eigenschaften. In: Epigrammatische Anthologie. 1. Theil. Hrsg. von Friedrich Haug. Zürich: Orell Füßli & Comp., 1807. S. 6. Google Books |
![]() | „Wo Zorn nimt überhand, da steigt ein Nebel auff, / Der den Verstand verblend und wehrt ihm seinen Lauff.“ ―Friedrich von Logau Quelle: Zorn. Aus: Sämmtliche Sinngedichte, ZD,190. Hrsg. von Gustav Eitner, Tübingen 1872 (Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart, Bd. CXIII). S. 665. Internet Archive |
Zitat des Tages
„Unter Glaubenssätzen versteht man nicht, was geglaubt werden soll (denn das Glauben verstattet keinen Imperativ), sondern das, was in praktischer (moralischer) Absicht anzunehmen möglich und zweckmäßig, obgleich nicht eben erweislich ist, mithin nur geglaubt werden kann.“ [Der Streit der Fakultäten, erster Abschnitt, A 57]


























