Zitat von Max Horkheimer
![]() | „In zahlreichen theoretischen Arbeiten des Instituts [für Sozialforschung] wurde versucht, die Wechselwirkung von Gesellschaft und Psychologie weiter zu verfolgen. Stets freilich haben wir den gesellschaftlichen Druck — das, was [Sigmund] Freud selbst „Lebensnot nannte — als das Primäre betrachtet.“ ―Max Horkheimer Quelle: (Mit Theodor W. Adorno): Vorrede. In: Theodor W. Adorno/Walter Dirks (Hrsg.): Freud in der Gegenwart. Ein Vortragszyklus der Universitäten Frankfurt und Heidelberg zum hundertsten Geburtstag. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1957, S. IX. |
![]() | „Bereits im 18. Jahrhundert, von der Gegenwart zu schweigen, war der Gang der Wissenschaft wie des Glaubens nicht so sehr durch den Willen zum Guten, als durch das Interesse der Macht bedingt.“ ―Max Horkheimer Quelle: [Dankesrede]. In: Reden anläßlich der Verleihung des Lessing-Preises 1971 an Max Horkheimer. [o.V.], Hamburg 1971, S. 26. |
![]() | „Philosophie verliert schon deshalb ihren Reiz, weil sie selbst zum Fach geworden ist, nur mit dem Unterschied, daß es niemand so recht brauchen kann.“ ―Max Horkheimer Quelle: Um die Freiheit. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1962, S. 27. |

Quelle: Wikimedia Commons
Max Horkheimer* 14. Februar 1895
† 7. Juli 1973 (78 Jahre alt)
Biografie: Max Horkheimer war ein deutscher Sozialphilosoph und führender Kopf der Frankfurter Schule.
Zitat des Tages
„Gehe von niemand und laß niemand von Dir, ohne ihm etwas Lehrreiches oder etwas Verbindliches gesagt und mit auf den Weg gegeben zu haben; aber beides auf eine Art, die ihm wohltue, seine Bescheidenheit nicht empöre und nicht studiert scheine, daß er die Stunde nicht verloren zu haben glaube, die er bei Dir zugebracht hat, und daß er fühle, Du nehmest Interesse an seiner Person, es gehe Dir von Herzen, Du verkauftest nicht bloß Deine Höflichkeitsware ohne Unterschied jedem Vorübergehenden!“ [Über den Umgang mit Menschen, Erster Teil. Erstes Kapitel, Allgemeine Bemerkungen, 16. zeno.org]

![In zahlreichen theoretischen Arbeiten des Instituts [für Sozialforschung] wurde versucht, die Wechselwirkung von Gesellschaft und Psychologie weiter zu verfolgen. Stets freilich haben wir den gesellschaftlichen Druck — das, was [Sigmund] Freud selbst „Lebensnot nannte — als das Primäre betrachtet. (Max Horkheimer) In zahlreichen theoretischen Arbeiten des Instituts [für Sozialforschung] wurde versucht, die Wechselwirkung von Gesellschaft und Psychologie weiter zu verfolgen. Stets freilich haben wir den gesellschaftlichen Druck — das, was [Sigmund] Freud selbst „Lebensnot nannte — als das Primäre betrachtet. (Max Horkheimer)](/zitate-bilder/zitat-in-zahlreichen-theoretischen-arbeiten-des-instituts-fur-sozialforschung-wurde-versucht-die-max-horkheimer-224474.jpg)















