Gedenken - Zitate und Aphorismen (33)
![]() | „Erinnern heißt, eines Geschehens so ehrlich und rein zu gedenken, dass es zu einem Teil des eigenen Innern wird. Das stellt große Anforderungen an unsere Wahrhaftigkeit.“ ―Richard von Weizsäcker Quelle: Rede am 8. Mai 1985 vor dem deutschen Bundestag |
![]() | „Ich wünsche mir, dass die Männer, die nach mir kommen, meiner gedenken als eines Mannes, der in guter Verfassung war.“ ―Alfred der Große Quelle: Letzte Worte, 26. Oktober 899 |
![]() | „Dresden, das Gedenken an Dresden war noch nie so aktuell wie heute. Die gleichen die damals keine Skrupel hatten, abertausende Zivilisten kaltblütig umzubringen, kennen auch heute keine Skrupel: Von Dresden über Korea, Vietnam und Bagdad zieht sich eine Spur durch das 20. Jahrhundert, die sie offenbar mit noch so viel Niedertracht nicht den Deutschen in die Schuhe schieben können.“ ―Holger Apfel Quelle: Protokoll der 8. Sitzung des Sächsischen Landtags vom 21. Januar 2005, Ich erteile Ihnen einen Ordnungsruf! |
Zitat des Tages
„Gehe von niemand und laß niemand von Dir, ohne ihm etwas Lehrreiches oder etwas Verbindliches gesagt und mit auf den Weg gegeben zu haben; aber beides auf eine Art, die ihm wohltue, seine Bescheidenheit nicht empöre und nicht studiert scheine, daß er die Stunde nicht verloren zu haben glaube, die er bei Dir zugebracht hat, und daß er fühle, Du nehmest Interesse an seiner Person, es gehe Dir von Herzen, Du verkauftest nicht bloß Deine Höflichkeitsware ohne Unterschied jedem Vorübergehenden!“ [Über den Umgang mit Menschen, Erster Teil. Erstes Kapitel, Allgemeine Bemerkungen, 16. zeno.org]




























