Zitat von Gustav Freytag



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Wie das täuschende Mondlicht die Sterblichen neckt durch wesenlosen Schein, so necken sie sich selbst durch die Bilder ihrer Phantasie, in Liebe und Haß, in Laune und Zorn, ihr Leben verrinnt, indem sie ihrer Pflicht gedenken und dabei irren, die Wahrheit suchen und dabei träumen. Der Geist fliegt hoch und das Herz schlägt warm, aber der Kobold Phantasie wirtschaftet unablässig zwischen dem Ernst des Lebens, der Klügste täuscht sich selbst, und den Besten betrügt der Eifer. (Gustav Freytag)
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Gustav Freytag
Gustav Freytag

* 13. Juli 1816

30. April 1895 (78 Jahre alt)

Biografie: Gustav Freytag war ein deutscher Schriftsteller.

Zitat des Tages

Der Aphorismus ist wie die Biene mit Gold beladen und mit einem Stachel versehen.

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