Zitate von Gerhard Zwerenz (7 zitate)
![]() | „Dem Geist ist jederzeit die souveräne Verachtung der Regierenden sicher. Entfällt sie, wird entweder nicht regiert oder nicht gedacht.“ ―Gerhard Zwerenz Quelle: Ärgernisse: Von der Maas bis an die Memel. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1961. S. 274 |
![]() | „Bevor die deutsche Rechte Juden ermordete, ermordete sie Sozialisten und Kommunisten. Warum wohl?“ ―Gerhard Zwerenz Quelle: Die Zeit, Nr. 16 vom 9. April 1976. zeit.de |
![]() | „Intellektuelle, die wissen können, was zu tun ist, es aber unterlassen, werfen ihre Würde fort und erstarren zu Fanatikern der Obrigkeit.“ ―Gerhard Zwerenz Quelle: Der plebejische Intellektuelle. S. Fischer 1972: Reihe Fischer 26, S. 32 |
![]() | „Die [deutsche] Linke in ihrer Denkfaulheit - analphabetisch, suhrkampkulturverklebt und politisch deformiert.“ ―Gerhard Zwerenz Quelle: Vorwärts, 22. Februar 1986 |

Gerhard Zwerenz
* 3. Juni 1925
† 13. Juli 2015 (90 Jahre alt)
Biografie: Gerhard Zwerenz ist ein deutscher Schriftsteller und ehemaliger Bundestagsabgeordneter und lebt zurzeit in Oberreifenberg im Taunus.
Zitat des Tages
„Autoren und Literaten verhalten sich wie Hühner. Sie scheren sich nicht darum, wie sie ihre Mägen oder Seiten füllen. Einer lässt einen Gedanken fallen, der nächste verschluckt ihn und legt mit großem Gegackere ein Ei. Dann kommt der nächste und macht sich das Ergebnis zunutze und haut es in die Pfanne. Ich hoffe sehr, dass solche Zeitgenossen Verstopfung bekommen oder sich die Finger verbrennen.“









