Zitate von Ernst Ludwig Kirchner (15 zitate)


Ernst Ludwig Kirchner
Quelle:
Briefe an Nele (van der Velde), 26. Dezember 1923; * Man wird nie für das Schaffen selbst Regeln aufstellen können, man kann aber immer, wenn man es will, sie in den fertigen Werken ablesen. Jeder Meister hat seine ihm allein angehörenden. Sie sind das einzig sichere Argument, diesen von Stümper und vom raffinierten Eklektiker zu unterscheiden. - eine Tagebuchaufzeichnung, 1919 über Das ekstatische Zeichnen die Grundlage der neueren Kunst, Davoser Tagebuch, S. 65
Ernst Ludwig Kirchner
Ernst Ludwig Kirchner

* 6. Mai 1880

† 15. Juni 1938 (58 Jahre alt)

Biografie: Ernst Ludwig Kirchner war ein deutscher Maler und Grafiker des Expressionismus. Kirchner war ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe Brücke. 1937 wurden seine Werke durch die Nazis als entartet gebrandmarkt. Über 600 dieser Werke wurden daraufhin verkauft oder zerstört. Ein Jahr darauf nahm er sich mit einer Schusswaffe das Leben.

Zitat des Tages

„Dem Staatsmann liegt es ob, sich in der Phantasie ein Bild von der Zukunft zu entwerfen und sich lange im voraus klar zu machen, welche Zufälle glücklicher und unglücklicher Weise eintreten könnten, und was zu tun sei, wenn etwas Menschliches passiert; aber es nie so weit kommen zu lassen, daß man einmal sagen müßte: Das hätt' ich nicht gedacht.“

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