Wald - Zitate und Aphorismen (152)
![]() | „Regungslos war ich, Baum mitten im Wald / Und wusste die Wahrheit nie gesehener Dinge.“ ―Ezra Pound Quelle: aus The Tree, Poesie, Seite 36, Übersetzung: Nino Barbieri |
![]() | „Wie sehe ich meinen Wald stehen? / Den habt ihr mir verwüstet / Und mein Wild umgebracht / Und meine Vögel verjagt / Ich sage euch Fehde an.“ ―Hartmann von Aue Quelle: Iwein / Quellwächter von Brocéliande |
![]() | „Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, / ich nahm es so im Wandern mit, / auf daß es einst mir möge sagen, / wie laut die Nachtigall geschlagen, / wie grün der Wald, den ich durchschritt.“ ―Theodor Storm Quelle: Sämtliche Werke in vier Bänden. Herausgegeben von Peter Goldammer, 4. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Ein grünes Blatt. Band 1, S. 117 |
Zitat des Tages
„Unter Glaubenssätzen versteht man nicht, was geglaubt werden soll (denn das Glauben verstattet keinen Imperativ), sondern das, was in praktischer (moralischer) Absicht anzunehmen möglich und zweckmäßig, obgleich nicht eben erweislich ist, mithin nur geglaubt werden kann.“ [Der Streit der Fakultäten, erster Abschnitt, A 57]


























